Traum?

Bei der heutigen standardmäßigen Schießstand-Inspektion durfte ich mit Erstaunen feststellen, dass die Jungschützen die Grillecke aufgeräumt und auch den Rasen dort gemäht haben.

Die Gründe dafür müssen aber nochmal hinterfragt werden. Hat der Jungschützenchef seinen Job noch? Oder hat er Urlaub? Hat er seine Freundin noch? Ist sie vielleicht ohne ihn weggefahren.

Ordnungswahn und Pflichtbewusstsein kann als Grund jedenfalls ausgeschlossen werden.

Allerdings bin ich mir jetzt schon nicht mehr sicher, ob ich das nicht doch geträumt habe. Als Optimist glaubt der Hausmeister immernoch an das Gute im Menschen.

Ich werd das nochmal kontrollieren.

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Schützenfestvorbereitung die Erste

Juli = Hektische Vorbereitungszeit für das Schützenfest. Obwohl der Schießstand dieses Jahr schon verschiedene Bezirksmeisterschaften und die Schießsportwoche überstanden haben, beginnt für den Verein jetzt die Hektik. Das liegt daran, dass so viele Leute damit betraut sind und jeder mitreden möchte.

Um dieser Hektik entgegenzutreten, fängt der Hausmeister lieber ein paar Tage früher mit den Vorbereitungen an. Und es wird an der Stelle angefangen, wo die größten Nörgler und Hektiker agieren: in der großen Multifunktionshalle!

Leider wird diese Halle gerne als große Lagerhalle benutzt, und so sieht es dort doch sehr unaufgeräumt aus.

Weil dort beim Aufräumen aber auch sehr viel falsch gemacht werden kann (z.B. Seile der Seilzuganlagen falsch aufwickeln, so dass es eine Jahrhundertaufgabe wird, diese wieder zu enttüddeln), legt der Hausmeister hier lieber selber Hand an. So wird auch das Nörgeln später wenn die anderen Helfer auftauchen auf ein Minimum gehalten.

Fazit der ersten Aktion: Regale sind sortiert. Erster Müll wurde entsorgt. Brüstung wurde schon mal versetzt. Aufhängungen für das Vogelstechen wurden vorbereitet. Fassade für die Regale wurde vorbereitet (wird als Werbetafel für die Jugend benutzt). Kurz: viel geschafft, so kann es weitergehen.

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Überraschung

Es geschehen noch Wunder!

Völlig baff wurde mir auf einem Übungsabend mitgeteilt, dass das Blei und die Hülsen weggebracht wurden.

Unbemerkt, still und leise hat ein fleissiger Unbekannter sich der Sache angenommen und das Blei der letzten Jahre (ca. 1t!!!) von den Scheiben- und Dreckresten zu trennen. Anschließend wurde die Menge und die dazugehörigen Hülsen der Verwertung zugeführt.

Jetzt haben wir die Chance, wieder neu zu sammeln und diesen Sondermüll rechtzeitig zum Schrotthändler zu bringen, bevor die Mengen wieder zu riesig werden.

Der Hausmeister ist diesem fleissigen Helferlein unglaublich dankbar, da ich diese Aufgabe immer wieder vor mir hergeschoben hab.

Und noch eine Neuigkeit: Der unglückliche Jäger hat den 100m-Rahmen reparieren lassen. Dieser sieht jetzt wieder aus wie neu und wartet auf seinen Einsatz.

So kann es jetzt weiterlaufen!

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Rasenmähen à la catastrophe

Sonntag, schönes Wetter. Was gibt es da besseres für einen verkaterten Hausmeister, als zu seinem Pflegeobjekt zu fahren, um den Rasen zu optimieren? So fuhr ich also voller Tatendrang zu meinem Schießstand.

Dort traf ich auf eine Horde Uniformierter, die auf dem Weg zu ihrem Anstandsbesuch bei unseren Nachbarn aus Brest zum Schützenfest waren. Nach Dummsabbelei und der Verhaftung von Bier und Sekt (die Uniformierten, nicht der pflichtbewusste Hausmeister), wurde mir das Feld gänzlich überlassen, so dass ich mich meiner angedachten Aufgabe zuwenden konnte: Der Paraderasen vor dem Schießstand soll bis Schützenfest schick aussehen und bedarf somit besonderer Pflege.

Nachdem eine Woche zuvor der Grobschnitt von Wiese zu Rasen vollzogen wurde, sollte diesmal der Feinschnitt dran sein. Dafür wurde der Oldtimerrasenmäher aus der Grillecke herangezogen und auf kleinste Stufe gestellt.

Und auf ans Werk!

Eine Runde nach der anderen wurde gedreht, bis ich plötzlich ein merkwürdiges Rasseln neben mir vernahm. Nach langem Hin- und Herschauen fiel mir der Wagen der Besten Dame in ein paar Metern Entfernung auf: Die hintere rechte Scheibe hatte ein kleines Loch und der Rest war in vielen Einzelteilen zersprungen. Ich traute meinen Augen nicht. Ich konnte nicht feststellen, ob es wahr oder ein Traum war.

Nach einiger Zeit des Sammelns, setzte der Verstand wieder ein, und es begann die Überlegung, was zu tun sei. Zunächst musste die Nummer der Besten Dame besorgt werden, da es nach Brest mit dem Rad doch ein wenig weit ist. Nummer besorgt, angerufen, aber niemand ging ran. Selbst nach unzähligen Versuchen… Was zu tun?

Zum Glück konnte ich meine Schwester erreichen, mit der bin ich dann nach Brest gefahren, um dort den Autoschlüssel von dem Wagen abzuholen. Die Geschädigten haben es sehr gefasst und entspannt aufgenommen. Leider waren nahezu alle Würdenträger mit Anhang anwesend, so dass jeder sofort von meinem Fauxpas wusste.

Zurück am Schießstand, haben wir die Scheibenreste der Entsorgung zugeführt und das Auto zum Haus der Besten Dame gefahren.

Jetzt begann das Drama mit der Versicherung: Wie teuer wird das wohl? Ist der Verein für so einen Fall versichert? Wenn ja, bei welcher Versicherung? Wer ist der Ansprechpartner? Ein Anruf beim Kassenwart brachte keine Aussage. Auch der Schriftwart konnte nicht weiterhelfen. Irgendwann fand ich einen kleinen Flyer, auf dem alles gut beschrieben stand. Es ist alles über die Sportversicherung des Verbandes abgedeckt. Und dann durfte ein Bericht geschrieben werden. Wie schreibt man sowas denn? Dafür wurde jetzt ein Schützenbruder, der beruflich Versicherungsvertreter ist gefragt. Seine erste Reaktion war: „Sowas gibt es echt? Wenn ich sowas immer lesen, denke ich, da kann einer seine Scheibe nicht bezahlen.“ Na toll, auf Diskussion mit der Versicherung hat keiner Lust. Jetzt sind alle Fragebögen ausgefüllt, abgeschickt und in Bearbeitung bei der Versicherung. Hoffentlich läuft alles reibungslos, denn der Hausmeister hat doch schon ein kleines schlechtes Gewissen.

Rasenmähen und Hausmeister passen dieses Jahr nicht zusammen. Soviel Ärger, wie in diesem Jahr, gab es noch nie. Und der Landmaschinentechnikbetrieb, bei dem der defekte Rasenmäher steht, hat sich immernoch nicht gemeldet. Ich sollte die Finger vom Thema Rasenmähen lassen.

 

 

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Frühstück

Himmelfahrt. In manchen Regionen Deutschlands wird dieser Tag auch Herrentag genannt. Bei uns wird er nur Vatertag (sprich „Vaddertach“) genannt. Es ist immer ein Donnerstag und noch viel wichtiger: es ist Feiertag und man hat frei.

Und was tut ein sesshafter Hausmeister an diesem freien Tag? Mit dem Bollerwagen saufend und grölend umherziehen und Gefahr laufen, sich unnötig den Gefahren des deutschen Straßenverkehrs auszusetzen? Weit gefehlt!

Der Ölprinz hat ein fachgerechtes Frühstück in Männerrunde organisiert. Geladen waren der Däne, der Elektriker und der Hausmeister. Selbstverständlich musste dies in einem würdigen Rahmen stattfinden und so wurde das Frühstück im Schießstand zelebriert.

Der Hinweg zum Ort des Geschehens war etwas kompliziert, da einige Umwege in Kauf genommen werden mussten, um den marodierenden, jugendlichen Vatertagshorden auszuweichen. Aber als erfahrener Ortskenner, ist das natürlich kein Problem.

Bei bestem Wetter wurde der Zelebrationstisch nach draußen gestellt, um die Sonne zu genießen. Pünktlich um 11:00 wurde das erste Paulaner verhaftet und das Event feierlich eröffnet. Der Ölprinz hatte alles optimal vorbereitet. Selbst das Unglück, dass die Tiefkühlbrezel über Nacht aufgetaut sind und sich so zu einem Klumpen vereinigt haben, wurde von ihm kompensiert. Die daraus entstandenen Laugenbrötchen waren sehr lecker (und hilfreich). Als dann noch der erste Schwung Weißwurst fertig war, war der Hochgenuss deutsch-bayrischer Frühstückskultur perfekt.

Plötzlich tauchte ein unbekannter Jungsenior zu Fuß auf. Gekleidet war er in altersgemäßen Olivgrün. Er inspizierte zunächst die Festhalle. Als er aber feststellte, dass der Stöhner geschlossen hatte und er uns erspähte, trottete er so dann zu uns. Man merkte förmlich, dass er einen großen Bierdurst verspürte. Er war drauf und dran, in den Schießstand zu stürmen. Wir konnten ihm aber noch rechtzeitig klar machen, dass wir eine private Runde sind und der Schießstand keine öffentliche Kneipe ist. Immernoch durstig zog er von dannen auf der Suche nach jemandem, der ihm endlich ein Bier gibt.

Ein wenig störend wirkte sich das Grölen der Bollerwagen-ziehenden Horden aus, die sich als Treffpunkt die Tanke des Ölprinzen ausgeguckt haben, so wie Karawanen, die sich in der Oase vor dem Marsch durch die Wüste treffen (daher der Name „Gelbe Oase“). Aber dies war nicht von langer Dauer (oder wir haben es später überhört).

Urplötzlich tauchte Schnoor-Junior mit seinem Cousin auf. Die wollten wohl trainieren, denn Schnoor wurde so auch noch mit angekündigt. Kurz darauf stürmte sein Auto auch schon auf den Platz. Gefühlt war das aber ein sehr kurzes Training, denn sehr schnell kam Schnoor-Junior wieder heraus und teilte uns mit: „Papa kommt auch gleich, dann könnt ihr mit dem Bier trinken.“ Und tatsächlich: Die Jungen waren abgefahren, da setzte sich Schnoor zu uns, um das kühle Gold zu genießen. Er teilte uns lediglich noch mit: „Ich muss nachher noch grillen.“ Aber der Tag war ja noch jung.

So wurde weiter gefrühstückt. Leider wurde nach dem dritten Gang vergessen, das Obstwasser wieder kalt zu stellen, so dass dieser Genuss unerträglich wurde. Später haben wir auch erfahren, nach welchem Kriterium das Hochprozentige ausgewählt wurde. „Ich fand die Flasche so schön“, teilte uns der Ölprinz mit, „also trinkt man schön“.

Überraschend fuhr dann der Wagen von Schnoors Vater vor und auf der Beifahrerseite stieg Schnoors Frau aus. Sie sagte kein Wort, aber das brauchte Sie auch nicht: bei den Blicken, die sie Schnoor zuwarf. Sie stieg dann in sein Auto und fuhr damit davon. Schnoors Kommentar dazu war nur: „Dann muss ich wohl jetzt zu Fuß nach Hause“. So trank er sein Bier aus und trottete los.

Aber der Bierfluss war noch nicht gestoppt und wir genossen es weiter, als der Ölprinz für kurze Zeit zur gelben Oase entschwunden ist. Auf dem Rückweg brachte er seine Frau und den Hund mit.  Madame Ölprinz kam grad von der zentralen Vatertagsfeier in Ahrenswohlde und war völlig außer sich. Unter nicht wenig Alkoholeinfluss musste die Arme auf’s Klo. Dabei fiel leider ihr Mobiltelefon in die Schüssel. Sie konnte es noch retten, aber natürlich war es komplett durchnässt. „Mein 1000€-Handy ist kaputt“, wiederholte die Geschädigte immer wieder. Der eindeutige Gesichtsausdruck des Ölprinzen zeigte uns sein Mitgefühl für ihr Problem.

Für Abwechslung sorgte Sam, der Hund des Ölprinzen. Dieser verspürte einen großen Spieltrieb und jeder von uns durfte mit ihm apportieren üben. Als Fazit hierzu kann man sagen, dass die Kommandos durch den Einfluss von Bier viel besser auszusprechen sind. Und der Hund hört auch besser.

So langsam setzte dann aber ein Sättigungsgefühl ein und das Frühstück wurde gemächlich beendet. Gemütlich fuhr ich mit dem Elektriker nach Hause, wobei mir unterstellt wird, dass ich den Elektriker zweimal in die Hecke drücken wollte. Dies ist natürlich ein klarer Fall von Realitätsverzerrung.

Außer ein paar Sonnenbränden gab es diesmal keine Verletzungen oder Beschädigungen, sondern nur glückliche Typen.

 

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Die Wiese muss weg!

WieseFrühling zeigt sich von seiner besten Seite. Besonders auf dem KK-Stand. Die Wiese blüht, wächst und gedeiht. Aber das darf ja nicht so sein, denn es soll da nunmal geschossen werden. Das Nörgeln unserer Schützen wird auch lauter.

So hat der Hausmeister zum Hörer gegriffen, um beim Landmaschinentechnikbetrieb unseres Vertrauens nachzufragen, ob die Rasenmäher nach dreieinhalb Wochen endlich fertig sind. Es kam nur ein überraschtes „Huch, Zettel liegt hier im Fach, aber gar kein Vermerk, dass angerufen wurde…“ Egal, Hauptsache die Dinger sind fertig!

Jetzt kommt wieder die logistisches Herausforderung, die beiden Heilsbringer von der Werkstatt an den Heimatort zurückzubringen. Mit dem Fahrrad klappt das nicht so gut und in der Woche schon gar nicht, da man ja arbeiten muss. Da der Sportleiter zufällig eine Woche Urlaub hat, erklärte der sich bereit, die Mäher abzuholen. Aber wie es nunmal ist: Just an dem Tag, als er dies erledigen wollte, zog er sich eine Verletzung am Fuß zu, so dass dies nicht geklappt hat. Am Samstag konnte mich aber nichts aufhalten: Auto besorgt, Rasenmäher 1 abgeholt, Rasenmäher 2 musste noch vorher einen Noteinsatz bei einem anderen Mitglied machen, dessen Rasenmäher kurzfristig kaputt ging. Einsatz auf dem Stand sollte dann ein paar Stunden später sein, da vorher die erste Mannschaft noch einen Liegendwettkampf schießen musste.

Das traf sich ganz gut, so sind noch ein paar fleißige Helfer da (so dachte ich). Als der RasenmäherWettkampf abgeschlossen war, hatte aber keiner der Wettkämpfer mehr die Muße, noch zu mähen. „Das machen wir Montag…“, war der Tenor. Solche Aussage hat mich aber nicht aufgehalten, sondern nur noch mehr motiviert. Stand 1-10 wurden von mir fix alleine gemäht. Die Inspektion hat wahre Wunder vollbracht. Der Mäher ist richtig durchgerannt, so hat es auch nicht so lange gedauert, wie ich dachte. Das Gefühl war unglaublich erleichternd, als ich am Stand 10 angekommen war: Die Wiese wird kleiner!

Zwei Tage später haben Schnoor und der Däne ihr Versprechen eingelöst und die Wiese wegrestlichen Stände gemäht. Lediglich die Strecke 50m-100m blieb übrig, aber das ist nicht so wild.

Am Mittwoch hat es dann aber in den Fingern gejuckt: Ich wollte den Rest auch fertig haben, damit das Harsefelder Herrenfrühstück am Vatertag auch schmeckt. So wurde ein Mäher auf den letzten Abschnitt gebracht, angeschmissen und losgerannt. Blöd nur, dass man bei so einer Wiese nicht komplett den Untergrund betrachten kann, und es passierte, was abzusehen war: Bei voller Fahrt hab ich eine alte Bodenhülse übersehen, die ein wenig zu weit aus dem Boden ragt. Es gab ein lautes Knartschen und der Rasenmäher war aus. Und er ließ sich nicht wieder ankriegen. Ein Blick unter den Mäher hat das Ausmaß des Dramas gezeigt: Das Schneidblatt hat sich soweit verzogen, dass es an einer Seite den Rahmen trifft. So ist dieser Mäher außer Gefecht (DEFEKT!!!) und es setzt wieder das Grübeln ein, ob es eigentlich sinnvoll ist, was ich hier tue… Ich hatte grad mal die Hälfte geschafft. Aber jetzt war ich in Fahrt. So wurde der zweite Mäher geholt und der Rest abrasiert (mit besonderen Augenmerk auf mögliche Störgegenstände). Der defekte Mäher muss jetzt erstmal von unseren Spezialisten (Däne und Ölprinz) begutachtet werden. Hoffentlich lässt es sich schnell reparieren.

Ein späterer prüfender Blick auf das Mähwerk ergab, dass sich das Schneidblatt verdreht hat. Einmal abschrauben und wieder neu festmachen sollte reichen, um den Mäher wieder klar für den Einsatz zu machen. Glück gehabt.

Kurz: Wiese weg! Ein Rasenmäher wieder kaputt! Hausmeister erleichtert und zerknirscht!

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22. Schießsportwoche Harsefeld 2011 erfolgreich durchgeführt

Logo 22. Schießsportwoche 2011Mit der 22. Schießsportwoche Harsefeld 2011 endete die letzte große Sportveranstaltung für die Schießsportanlage „Im Wieh“ für dieses Jahr. Leider war die Beteiligung diesmal niedriger als in den Jahren zuvor. Schützenfest ist dagegen aber immernoch ein Kindergeburtstag, auch wenn es manche ein wenig anders sehen.

Insgesamt liefen alle Anlagen gut. In der Luftgewehrhalle waren die LG-Stände quer für Zistu-StandDreistellungskampf der Schüler aufgebaut. Um auch die Möglichkeit für Zimmerstutzen zu haben, hat Schnoor einen provisorischen Kugelfang gebaut, der fünf Meter hinter den anderen steht. Ansonsten hätte die Brüstung bei Bedarf abgebaut und fünf Meter vorgezogen werden müssen. Da traditionell wenig Zistu-Schützen teilnehmen, war dieser eine Stand völlig ausreichend.

Während der Schießsportwoche ist auch das neue Netzteil für den 100m-MonitorMonitor von Stand 11 eingetroffen. Was soll ich sagen? Ausgepackt, angeschlossen, funktioniert! Endlich mal! Das Drama um Stand 11 hat ein Ende (höchstens nochmal eine Feineinstellung vornehmen). Das Bild ist gut und so sind jetzt alle drei 100m-Stände wieder per Überwachungskamera zu sehen.

Die starke Tschiefer Stand 13emperaturveränderung hat sich sehr auf die KK-Seilzuganlagen bemerkbar gemacht. So musste das Zugseil des 100m-Stands Nummer 12 nachgezogen werden, da die Antriebsscheibe keinen Kontakt mehr zum Zugseil hatte. Am letzten Wochenende haben auch einige 50m-Stände ähnliche Phänomene gezeigt. Und pünktlich zum Ende der Schießsportwoche hat sich ein Halteseil des 100m-Stands 13 so stark gedehnt, dass man schon den Eindruck hatte, es wäre gerissen.

Des weiteren macht sich auch das Fehlen der Rasenmäher bemerkbar: Der Rasen wächst und gedeiht. Wenn es jetzt noch demnächst Regen gibt, wird das Mähen echt ein hartes Stück Arbeit. Zusätzlich wuchert der hintere Teil des 100m-Stands wieder zu.

JägertrefferZwischenzeitlich meinte ein Jäger, sein Gewehr „mal eben“ auf 100m einschießen zu müssen. Neben der Scheibe wurde auch die Scheibenhalterung getroffen, die das natürlich nicht wirklich überlebt hat. So darf diese neu geschweißt werden. Dies wird wohl die Werkstatt des Ölprinzen mit Freude erledigen (Jäger müssen schließlich zusammenhalten).

Als Neuerung wurde während der Schießsportwoche eine Netzwerkleitung vom kleinenErgebnisanzeige LG-Stand zum Bonzenraum gezogen. Die Wegführung ist zwar abenteuerlich, aber stört nicht und fällt auch nicht auf. Das Platzieren der Netzwerkdosen im Bonzenraum wird auf die Renovierung des Raums verschoben (wann immer das sein wird). Jetzt können die Ergebnisse, die im Bonzenraum ausgewertet werden, auf den Monitoren im Clubraum, die für die Ligawettkämpfe gedacht waren und vom LG-Stand via PC versorgt werden, angezeigt werden. Es war ein herrliches Gefühl, als diese Verbindung endlich fertig war.

Fazit der Schießsportwoche: Anlagen laufen trotz Allem zuverlässig, der Stand möchte dennoch auf Elektronik umgerüstet werden. Diese Idee wurde auch von vielen Teilnehmern begrüßt.

Die Anlagen haben jetzt noch ein paar Wettkämpfe (Sommerrunde) vor sich, bevor dann „Schützenfest Harsefeld“ im August auf dem Plan steht.

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Rasenmäh-Disaster

Juchuu! Ein freier Tag kann was wunderbares sein. Besonders wenn man sich nichts vorgenommen hat. So dachte ich, es wäre die ideale Gelegenheit, die Wiese namens KK-Stand für die Schießsportwoche ansehnlich zu mähen. Das Gras ist nämlich schon kniehoch. Das Wetter ist ideal dafür: schön trocken schon seit Wochen und Sonnenschein, so sollte es keine allzu großen Probleme geben.

Eigentlich gibt es einen genau strukturierten Plan, wer wann für das Rasenmähen zuständig ist. Jede Winterrundenmannschaft hat einen Zeitrahmen von zwei Wochen bekommen, um dies zu erledigen. Zusätzlich dürfen die Kinderbetreuer und Jungschützen helfen. Zur Zeit sind die Jungschützen dran, allerdings konnte an den letzten Wochenenden nicht gemäht werden, da der Stand durch Bezirksmeisterschaften belegt war und Ostern muss man ja auch keinen Rasen mähen. Bevor sich keiner darum kümmert, hat sich jetzt mal der Hausmeister mit Langeweile dieser Arbeit angenommen.

Voller Tatendrang fuhr ich also zu meinem Schießstand. KK-Stand geöffnet, Rasen skeptisch gegutachtet, rein ins Kabuff und entsprechendes Zubehör kontrolliert: Beide Rasenmäher sind augenscheinlich startbereit und genügend Reservebenzin ist auch vorhanden. So wird Rasenmäher Nummer 1 herausgeholt, unter Kraftanstrengung auf eine Pritsche gehoben, um dann über die Brüstung auf den KK-Stand gehoben zu werden. Jetzt die ersten Schweißperlen abstreifen und den Rasenmäher zum Start vorbereiten. Zündkerzstecker ist gesteckt, also als erstes den Benzinfluss durch diese Gummikappe anpumpen. Aber warum fühlt sich das so komisch an? Ein Blick und ich muss feststellen, dass es keine Gummikappe mehr gibt! Anscheinend hat sich ein Nager ein kleines Menü aus Gummi gegönnt…

Jetzt erst mal tief durchatmen und überlegen, wie es weitergeht. Dieser Rasenmäher kann nicht mehr benutzt werden, aber es gibt ja zum Glück einen zweiten. Nur möchte ich mir den Stress antun und den einen wieder zurück hieven, damit der andere den gleichen Weg nehmen kann? Ja. Also defekter Rasenmäher zurück ins Kabuff und Rasenmäher 2 auf die Pritsche und über die Brüstung. Vorher wurde aber die Gummikappe kontrolliert, nicht dass der Nager ein Festmahl genossen hat (dem war nicht so). Zündkerzstecker erfolgreich kontrolliert, Benzin angepumpt und der Versuch, den Rasenmäher durch das Zugseil anzuwerfen: keine Reaktion. Der nächste Versuch. Und noch einer: keine Reaktion. Nach unzähligen Versuchen und großen Kopfschütteln wurde der Versuch aufgegeben. Die Kontrolle des Rasenmähers ergab, dass der Zündkerzstecker kaputt ist……

Was nun? Beide Rasenmäher müssen zur Reparatur und einen weiteren Rasenmäher kann ich mir nicht schnitzen. Und natürlich war ich nur mit einem Fahrrad im Schießstand. So radelte ich also zu meinen Eltern, um den Wagen meiner Mutter zu leihen. Zurück beim Schießstand stand ich jetzt vor der Herausforderung, zwei Rasenmäher in einen Golf 3 zu verfrachten. Nach Sitzbankumlegen, Rasenmäher kleinschrauben und sehr viel drücken hat dies auch geklappt. Zwar ging der Kofferraumdeckel nicht mehr zu, aber dank der Hundeleine war der Deckel wenigstens halbwegs befestigt. Ganz vorsichtig fuhr ich dann zum Landmaschinenwerkstatt unseres Vertrauens: Fricke-Tobaben. Vor der Werkstatt standen erstaunlich viele Rasenmäher. Da bin ich wohl nicht der Einzige, der große Probleme hat. Zusätzlich zur eigentlichen Reparatur, hab ich auch gleich eine allgemeine Wartung (Ölwechsel usw.) mit in Auftrag gegeben. Auf dem Weg zurück zum Auto, wurde mir noch mitgeteilt, dass ich mich nicht wundern solle, wenn es zwei Wochen dauern würde, bis Fertigstellung erfolgt sei. Man sei noch im Rückstand mit den allgemeinen Wartungen der Rasenmäher, die schon seit Februar dort stünden. Ich sah zwar vor meinem geistigen Auge das Gras wachsen, aber da einen Tag später die Schießsportwoche beginnen soll, gab es sowieso keinen Termin mehr, an dem man den Rasen hätte mähen können. (Insgeheim hatte ich ja gehofft, dass die wenigstens einen „mal eben schnell“ reparieren könnten, damit ich einen erneuten Versuch am Freitagmorgen starten könnte…)

So blieb mir dann nur noch, das Wetter zu genießen.

Rasenmäher defektAbends riefen mich dann noch ein wenig verwirrt die Jungschützen an. Sie hatten sich getroffen, um den Rasen auf dem KK-Stand zu mähen und konnten die Rasenmäher nicht finden. Immerhin haben sie den Willen gezeigt.

Mal sehen, wann die Rasenmäher fertig sind und wie hoch das Gras dann sein wird.

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Bezirksmeisterschaften erfolgreich durchgeführt

Ergebnisse Bezirksmeisterschaften 2011Die letzten Bezirksmeisterschaften (KK 100m, KK liegend und KK 3×40) wurden dieses Wochenende abgeschlossen. Es gab keine nennenswerten Probleme. Lediglich Stand 15 hat mal wieder gemuckt und wollte am Sonntag nicht komplett zurückfahren. Da ist wohl mal wieder ne Feineinstellung nötig…

Damit hat der Stand wieder die Bezirksmeisterschaften Luftgewehr, Luftpistole, Luftpistole Auflage (kein Witz!), Zimmerstutzen, KK 100m, KK liegend, KK 3×20 und KK 3×40 erfolgreich ausgerichtet.

Nächste große Veranstaltung ist die Schießsportwoche, die am 29. April 2011 startet. Die ersten Anmeldungen sind auch schon da. Der Stand ist bereit

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100m Stand mag mich nicht

KK Bezirksmeisterschaften stehen an. Das heißt für meinen Stand, sich mal wieder von seiner guten Seite zeigen.

U. a. hat sich schon am Wochenende davor gezeigt, dass die 100m KameraÜberwachungskamera vom linken 100m Stand (Stand 11) nicht einwandfrei funktioniert und wir somit wieder aufs klassische Fernglas ausgewichen sind. Dieser Umstand sollte jetzt korrigiert werden, damit jeder Schütze sein Schussbild gleich sehen kann, ohne die Scheibe heran holen zu müssen.

Die Arbeiten hieran mussten leider von Dienstag auf Freitag verschoben werden, da der Hausmeister Saltos mit dem Fahrrad geübt hat, aber Zeit sollte ja noch reichen, denn die Bezirksmeisterschaft sollten ja erst Samstag ab 09:00 weitergehen.

Es wurden extra neue Koax-Zweidraht-Adapter beim Rundfunkhändler unseres Vertrauen neu bestellt, die auch rechtzeitig geliefert wurden, so dass man für alle Fälle gerüstet ist.

So fuhr ich also voller Tatendrang und genügend Material zur Wirkungsstätte, um die Kamera von Stand 11 nach vier Jahren endlich vernünftig in Betrieb zu nehmen. Leider hatten Konni eine ähnliche Idee und wollte den Freitagabend noch nutzen, um seine Fähigkeiten im 100m-Schießen zu verfeinern. Zum Glück konnte ich ihn überzeugen, dass Biertrinken mehr Spaß macht…

defekte PritscheZunächst musste allerdings noch eine Pritsche getauscht werden, die uns eine Woche zuvor bei 3×20 Probleme bereitet hat. Es war eine Querstrebe gebrochen, was ein Wackeln der Pritsche beim Knieendanschlag verursacht hat. Zum Glück haben wir noch vier Ersatzpritschen, den am Wochenende werden alle Stände benutzt werden. Merken: den Dänen mit der Pritsche zum Schweißen in die Werkstatt des Ölprinzen schicken.

Endlich konnte ich die Zweidrahtzuleitung zur Kamera Stand 11 tauschen. Diesmal hab ich das Kabel nicht so lang abgemantelt, da dadurch wahrscheinlich bei Fahrt eines 100m-Standes Störungen auf der Leitung aufgetreten sind, die sich dann in Schnee auf dem Monitor widergespiegelt haben. Die Arbeiten konnten erstaunlich schnell abgeschlossen werden.

Jetzt durfte das Kabel und ein neuer Übertrager an der Brüstung eingebaut werden. Für die anfallenden Tests wurde der Monitor von Stand 12 benutzt. und siehe da: ein klares Bild! Jetzt noch die Probe aufs Exempel: Wie verhält sich das Bild, wenn die Motoren in Betrieb sind? Das Bild blieb weiter klar. Freudengefühle übermannten den Hausmeister.  Nach den Tests die Kabel schön verstauen, so dass alles schick aussieht und ein letzter Test. Da der Schock: das Bild auf Stand 11 flimmert wieder, aber diesmal ständig. Der Freude folgte die Fassungslosigkeit. Es wurde ein anderer Monitor benutzt und das Bild flimmert immernoch. Die Kabel wurde nochmal anders verlegt und das Bild flimmert weiter. Als letzten Strohhalm wurde jetzt einfach mal das Netzteil vom Monitor gewechselt. Und siehe da: ein klares Bild. Na toll: Freitagabend und wo soll bis morgen früh um 09:00 ein neues Netzteil her??? Somit kann die Kameraanlage von Stand 11 nicht für die Bezirksmeisterschaft genutzt werden und es darf wieder das Fernglas aufgebaut werden. Es schleicht sich jetzt der Gedanke auf, dass mein Stand doch ein Eigenleben hat und dass er sich auf Krampf gegen die Kameras wehrt. Wahrscheinlich hat er keine Lust mehr und möchte endlich die Umrüstung auf Elektronik haben…

Arbeiten waren damit so weit abgeschlossen, Bezirksmeisterschaften können kommen, der Stand ist bereit und wartet.

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