Herbst

Der Herbst naht. Und wie der Volksmund schon bekundet, werden jetzt die Bäume bunt, bis schließlich die Blätter fallen.

Dies ist natürlich auch eine besondere Herausforderung für den Schießstand, zumal dieser Mitten im Wald liegt. Das Laub liegt dann gerne direkt vor dem Eingangsbereich und wird gezwungenermaßen mit in den Schießstand getragen.

Dies lässt sich natürlich durch durchdachte Vorbereitungsmaßnahmen des Hausmeisters verhindern: Das Laub muss rechtzeitig vor dem Türbereich entfernt werden und sollte idealerweise auch nicht wieder zurückwehen. Hierfür muss auch die vordere Rasenfläche laubfrei sein (als quasi „Laubauslaufzone“).

Für diese Maßnahmen steht im Schießstand das richtige Werkzeug zur Verfügung: Der Laubsauger der Marke Stihl. Binford hätte nichts besseres produzieren können.

Damit aber das Laub später sauber von der Rasenfläche geblasen werden kann, muss eine weitere Voraussetzung erfüllt sein: Das Gras muss kurz sein! Ergo: Der Rasen muss vor dem großen Laubfall gemäht sein.

So nutzte der Hausmeister extra einen freien Sonntag, um voller Tatendrang zum Schießstand zum Rasenmähen zu radeln. Das Wetter war ideal dafür.

Unidealerweise herrscht dieses Jahr der Rasenmäherterror! Und so wurde mir schon Tage zuvor vom Chef der Jungschützen mitgeteilt, dass der Bügel vom zweiten (bislang heilen) Rasenmäher am Übergang zur Wanne gebrochen ist und der Rasenmäher aus der Grillecke nicht mehr anspringt…

Aber der Hausmeister lässt sich nicht unterkriegen. Somit wurden Versuche gestartet, den eigentlich robusten Rasenmäher der Grillecke zum Laufen zu bringen. Nach unzähligen Anwerfversuchen wurde mal die Benzinleitung überprüft. Als dann der Absperrhahn geöffnet war, sprang der Mäher beim ersten Mal an…

Ruckzuck war der Rasen fertig gemäht.  Herbst, der Schießstand ist bereit, schick mir dein Laub. Der Laubpuster wartet auf seinen Einsatz

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Schützenflohmarkt

Unser Bezirksschützenverband hat sich für dieses Jahr ein absolutes Novum ausgedacht: Einen Flohmarkt von und für Schützen. Es wurde kräftig die Werbetrommel auf jeder Veranstaltung innerhalb des Landesverbandes gerührt, damit dies ein Erfolg wird. Und stattfinden soll dies natürlich auf dem größten Stand im Bezirk, auf meinem Stand.

Um das Ganze zu planen, ist es immer von Vorteil, zu wissen, wieviele Aussteller und Besucher bei dieser Veranstaltung eigentlich kommen. So kann man planen, welche Räume genutzt werden. Doch leider hat sich die Verantwortliche vom Bezirk nur spärlich hierzu geäußert.

Damit man auf alles vorbereitet ist, hat der Hausmeister angefangen die große Halle komplett freizuräumen. Hier wurden auch wieder alle Seilzuganlagen abgebaut, obwohl man Mitten in der Winterrundenvorbereitung ist.

Mitten in dieser Arbeit teilte mir mein dänischer Sportleiter zerknirscht mit, dass sich bislang nur fünf Aussteller zu dieser Veranstaltung angemeldet haben und dass sich der Flohmarkt auf die vorderen Räume beschränken wird….

Diese Aussage hat den Hausmeister natürlich tierisch begeistert. Schließlich muss alles, was abgebaut ist auch wieder aufgebaut werden. Oder kurz: doppelte Arbeit für NICHTS!
Und wie es sich angekündigt hat, so verlief auch der Flohmarkt: Am Sonntag wurde dieser mangels Beteiligung gegen 13:00 frühzeitig beendet.

Ich denke nicht, dass es wieder einen Schützenflohmarkt geben wird…

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Schlussschießen

Zum Abschluss der KK-Saison gibt es das traditionelle Schlussschießen. Eigentlich ist dies ein Selbstgänger aus Hausmeistersicht. Eine kleine Standardüberprüfung sollte reichen, denn es ist noch alles vom Schützenfest und Betriebspokalschießen auf dem KK-Stand aufgebaut.

Doch hoppla: Bei der Sichtprobe kam heraus, dass bei einem 50m-Stand das Zugseil gerissen ist. Dies ist wahrscheinlich beim Betriebspokalschießen passiert.

Wieso kann man hierüber nicht den Hausmeister informieren? Es passiert nunmal, das nennt sich Verschleiß. Dann kann die Reparatur eingeplant werden und der Stand zu aller Zufriedenheit funktionieren.

Jetzt darf das mal wieder abends im Dunkeln zwischen Tür und Angel erledigt werden…
Zum Glück hat der Hausmeister im Zugseilwechsel schon einige Erfahrung, so dass dies auch fix im Dunkeln erledigt werden konnte.

Das Schlussschießen selber war wie Schützenfest: keine besonderen Vorkommnisse. Bei der Beteiligung hätte der defekte Stand gar nicht repariert werden müssen (aber es sieht besser aus).

Das Schlussschießen war rechtzeitig beendet, so dass anschließend noch das Steinfeldkönigsschießen durchgeführt werden konnte. Dies findet immer abwechselnd zum jeweiligen Schützenfest in Steinkirchen oder auf unserem Stand statt. Leider konnte es dieses Jahr nicht auf unserem Stand durchgeführt werden.

Dieses Jahr wurde trotzdem zu einem großen Highlight (auch wenn wir uns mehr Beteiligung von beiden Seiten gewünscht hätten), da wir mit dem Vogelgewehr „Jünter“ erlegt haben.

Mit sehr viel Überzeugungskraft konnte der Hausmeister überredet werden, dass das Mikro für die Durchsagen angeschlossen wird. So konnte sich jeder mal als Ansager versuchen, bis endlich Jünter gefallen war. Die Ehre wurde verteidigt, es war ein Heimsieg!

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Betriebspokalschießen

Huch, da war ja noch was! Fast hätte der Hausmeister das Betriebspokalschießen vergessen.

Da hier die ganzen Firmen des Ortes kommen, muss der Stand ja von seiner besten Seite gezeigt werden.

Eine Überprüfung aller Funktionen ergab aber, dass alles in Ordnung ist und so keine Probleme auftauchen sollten.

Betriebspokalschießen macht immer sehr viel Spaß. Hier kommen Besucher, die sonst nichts mit dem Schießen am Hut haben. Für diese ist das Schießen einer 10 noch etwas ganz Besonderes. Man kann sich richtig mitfreuen, wenn diese Gäste dann so ein Glücksgefühl verspüren.

Aus Krankheits- und famliären Gründen war die Auswertung allerdings zum großen Finale sehr ausgedünnt, so dass es hier einige Probleme in der zeitgerechten Ergebnisverkündung gab. Dies muss im nächsten Jahr verbessert werden. Erste Neuerungen sind auch schon in der Vorbereitung…

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Das große Volks- und Schützenfest

Was kann der Hausmeister nach der Vorbereitung berichten: keine besonderen Vorkommnisse! Schießstand hat wie gewünscht funktioniert. Preisverteilung am Freitag konnte sogar ohne Hausmeister durchgeführt (da auf der Deutschen Meisterschaft in München).

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Das letzte Tuning

Als letzter feierlicher Akt zur Schützenfestvorbereitung wird vom Hausmeister die Feinabstimmung der KK-Seilzuganlagen und das Aufhängen der Lautsprecher an der Festhalle zelebriert.

Zuerst das Einfache (so dachte ich), nämlich das Anbringen der Lautsprecher an der Festhalle. Da die Festhalle komplett renoviert wurde, mussten auch die Halterungen für die Lautsprecher ersetzt werden. Der Elektriker, der das Vertrauen unseres Vereinswirt genießt, hat hier schon alles vorbereitet. Es wurden spezielle Anschlussdosen mit Deckel (Verwitterungsschutz) angebaut und diese Verkabelung wurde dann in die neue Soundanlage der Festhalle integriert. Und auch die alten Winkel wurden schon angebracht. Dafür wurde extra ein Lautsprecher zur optimalen Anpassung zur Verfügung gestellt. So sollte eigentlich nichts schief gehen.

Beim Anhalten kam es mir allerdings schon ein wenig merkwürdig vor: Es wurde beim Abstand der Halter vergessen einzuplanen, dass zwischen Lautsprecher und Halter Gummiringe zur Resonanzverminderung eingesetzt werden (obwohl diese auch zur Verfügung gestellt wurden). So konnten diese Gummiringe nicht zwischen Lautsprecher und Halter, sondern nur zwischen Halter und Schraube angebracht werden. Der Hausmeister hat dies mit der Hoffnung getan, dass dies klangtechnisch keinen Unterschied macht. Um dies genauer zu überprüfen, wurden die Lautsprecher mit Hilfe des Wirts in Betrieb genommen. Vielmehr: Es wurde versucht…
Trotz unterschiedlicher Versuche und Ausprobieren aller Lautsprecherkreise, gelang es uns nicht, die Lautsprecher zum Klingen zu bringen. Auch ein Anruf beim Techniker, der die Lautsprecheranlage implementiert hat, half nicht weiter: Die Lautsprecher blieben stumm. Ein Fehler beim Anschließen konnte nach mehrmaliger Kontrolle ausgeschlossen werden.

Der Hausmeister hat sich dann an dieser Stelle zurückgezogen und den Wirt mit seinem Groll alleine gelassen. (Am nächsten Tag wurde mir bestätigt, dass der Fehler in der Anlage behoben wurde und die Lautsprecher ihren Dienst wie gewünscht verrichten können…)

Die Feinabstimmung der KK-Seilzuganlagen war dagegen Entspannung pur: drei, vier Stände bedurften einer leichten Korrektur, alle Scheibenwagen durften noch einmal frisches Öl zum besseren Gleiten bekommen. So ging dieser Tag noch einem Happy End entgegen.

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Schützenfestvorbereitung das große Finale

Der aufregendste Tag des Jahres ist da! Nicht das Schützenfest, sondern das große Aufräumen vor dem Schützenfest ist die größte Herausforderung für den Hausmeister. An diesem Tag kommen ganz viele fleißige Helfer und die wollen koordiniert werden. Und jeder fühlt sich dann für einen bestimmten Bereich zuständig, egal, wie sinnvoll diese Tätigkeit erscheint. Die Hauptaufgabe des Hausmeisters besteht darin, die fleißigen Helfer zu koordinieren, so dass der Schießstand zum großen Fest im frischen Glanz erstrahlt. Hierfür muss der Hausmeister natürlich der erste am Platz sein.

Somit wurde mein ganzer Arbeitstag so eingeteilt, dass ich von zu Hause arbeiten kann, um möglichst früh an der Wirkungsstätte aufzutauchen, was mir auch gelang (Ziel 1 erreicht). Damit die Arbeiten auch möglichst effektiv gestaltet sind, muss eine gewisse Reihenfolge der Tätigkeiten vollzogen werden (insbesondere im Eingangsbereich). So ist es am Sinnvollsten, zuerst vorne den Rasen zu mähen und die Dachrinnen zu reinigen, anschließend den Bereich unter dem Schauer zu fegen, damit die Damen zum Schluss die Fenster putzen können.

Kaum angekommen am Schießstand, wurde alles fix aufgeschlossen, der Rasenmäher geschnappt und vorne gemäht. Zu dieser Zeit trafen auch schon die ersten Damen mit ihren Putzeimer ein. Der Gedanke war nur „hoffentlich fangen die jetzt nicht an, die Fenster zu putzen…“ Aber dann trafen schon die ersten Herren ein, denen Besen in die Hand gedrückt wurde, so dass vorne gefegt werden konnte. Und die Jungschützen haben traditionsgemäß die Dachrinnen von oben gesäubert. So lief hier auch schon mal alles nach Plan (Ziel 2 erreicht).

Die alte Herrenriege tat dass, was sie jedes Jahr tut: Sie hat die Schlaglöcher auf dem Platz bereinigt. Dies ist eine äußerst heilige Handlung und wer zu diesem Kreis hinzugehört, ist streng reglementiert. Dies entzieht sich auch den Hoheitsgewalt des Hausmeisters.
Die Damen hatten derweil eine große Putzkolonne gebildet und brachten die ganzen Innenräume auf Hochglanz.

Und so konnte sich um den KK-Stand gekümmert werden. Jeder Schütze, der jetzt zum Arbeitsdienst hinzukam, wurde zum Putzen auf dem KK-Stand angeworben. Der Sportleiter hat mit viel Fleiß und viel Improvisationsgeschick das rechte Halteseil des rechten 100m-Stands repariert.

Nach einiger Zeit, als fast alles fertig war, tauchte noch Hinni Kramer auf, der unbedingt den Rasen vom KK-Stand mähen wollte. Zunächst wollte ich dies vertagen, aber da er so darauf bestanden hat und ich natürlich darüber erfreut war, wurde dies auch durchgezogen.

Der Königsvater hat sich dann noch bereit erklärt, die alten Heizkörper, die in der Festhalle nicht mehr benötigt wurde und für schlechte Zeiten in den Schießstand gelagert wurden, der fachgerechten Entsorgung zuzuführen.

Der König hat diesmal schweres Equipement aufgefahren und eine große Kehrmaschine mitgebracht. So konnte der vordere Bereich fast klinisch gereinigt werden. Unser Tankwart/Campinplatzwärter/Nachwuchsbürgermeister hatte seine große Motorsense mit, die fachgerecht auf dem 100m-Stand eingesetzt wurde. So kann das Ziel hinten auch erkannt werden.

Als dann Dieter Schnoor die Grillwurst fertig hatte, kam der Tag zum perfekten Abschluss: Es wurde mehr geschafft, als geplant (Tagesziel erreicht). Schützenfest komm doch, der Schießstand ist bereit!

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Vorschießen für Schützenfest

Da man allgemein im Verein dafür war, das Schützenfest zu verkürzen und den Montag zum Feiern abzuschaffen, kam die Idee auf, einen Tag zum Vorschießen für Helfer einzurichten. Dies liegt der Theorie zu Grunde, dass man Schützenfest so viel zu tun hat, dass man gar keine Zeit zum Schießen hat. Der Hausmeister hat was gegen das Vorschießen: Wer kümmert sich um das Vorschießen? …

Der Hausmeister kann sich ja nicht immer durchsetzen und so wurde der Sonntag vor Schützenfest zum Vorschießtag auserkoren. Hier dürfen alle, die was auf dem Schützenfest zu tun haben, auf den Preisscheiben vorschießen.

Widerwillig schleppte sich der Hausmeister also heute in den Schießstand in der Hoffnung, dass nur wenige von diesem Termin Gebrauch machen werden, um den Termin im nächsten Jahr wieder abzuschaffen.

Leider wurde ich eines Besseren belehrt: Insgesamt tauchten zwanzig Helfer auf, die den Termin wahrnehmen wollten. Und das Portemonnaie saß bei denen ganz schön locker. So wurden ordentlich Scheiben gekauft, um sie auf dem schnellsten Weg zu durchlöchern.
Aber das Beste war die Atmosphäre: Ich hab selten unsere Schützen so entspannt auf dem Schießstand erlebt. Es hat allen sichtlich Spaß gemacht und die Arbeit hielt sich in Grenzen. Für die Auswertung konnte schon der Computer vorbereitet werden, aber die Auswertung wurde dann doch auf Schützenfest verschoben.

Hier muss ich eingestehen, dass ich mich in diesem Termin geirrt habe. Einhellig wurde attestiert, dass dieser Termin weiter behalten werden soll. Der Hausmeister hat dem nichts mehr hinzuzufügen.

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Besuch von Kino Meyer

Heute durften wir mal wieder als Animationsprogramm für Hotel Meyer (= Kino Meyer) herhalten. Die Wirtin hatte eine Gruppe aus Hamburg zu Besuch, die rundum betüdelt werden wollte. Und so wurde u.a. auch ein Schießprogramm für sie angeboten.

Solche Veranstaltungen machen immer wieder Spaß und man empfindet ein wenig Stolz, wenn man den Besucher seinen Sport zeigt und sie die ersten Erfolge total glücklich feiern. Außerdem ist es eine gute Gelegenheit, den Schießstand in seiner ganzen Größe zu präsentieren.

Insgesamt verlief alles problemlos und völlig unkompliziert. Als Helfer waren Marc, Konni und der Däne anwesend (und natürlich der Hausmeister). Marc und Konni hatten die Gruppe so super im Griff, dass der Däne die Scheiben für Schützenfest vorbereiten und der Hausmeister den Kaffee genießen konnte.

Wir werden solche Animationsprogramme gerne öfter durchführen. Dafür wird noch ein genauer Ablaufplan inklusive Mini-Wettkampf ausgearbeitet („Diplom“).

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Schützenfestvorbereitung die Zweite

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