Unser Bezirksschützenverband hat sich für dieses Jahr ein absolutes Novum ausgedacht: Einen Flohmarkt von und für Schützen. Es wurde kräftig die Werbetrommel auf jeder Veranstaltung innerhalb des Landesverbandes gerührt, damit dies ein Erfolg wird. Und stattfinden soll dies natürlich auf dem größten Stand im Bezirk, auf meinem Stand.
Um das Ganze zu planen, ist es immer von Vorteil, zu wissen, wieviele Aussteller und Besucher bei dieser Veranstaltung eigentlich kommen. So kann man planen, welche Räume genutzt werden. Doch leider hat sich die Verantwortliche vom Bezirk nur spärlich hierzu geäußert.
Damit man auf alles vorbereitet ist, hat der Hausmeister angefangen die große Halle komplett freizuräumen. Hier wurden auch wieder alle Seilzuganlagen abgebaut, obwohl man Mitten in der Winterrundenvorbereitung ist.
Mitten in dieser Arbeit teilte mir mein dänischer Sportleiter zerknirscht mit, dass sich bislang nur fünf Aussteller zu dieser Veranstaltung angemeldet haben und dass sich der Flohmarkt auf die vorderen Räume beschränken wird….
Diese Aussage hat den Hausmeister natürlich tierisch begeistert. Schließlich muss alles, was abgebaut ist auch wieder aufgebaut werden. Oder kurz: doppelte Arbeit für NICHTS!
Und wie es sich angekündigt hat, so verlief auch der Flohmarkt: Am Sonntag wurde dieser mangels Beteiligung gegen 13:00 frühzeitig beendet.
Ich denke nicht, dass es wieder einen Schützenflohmarkt geben wird…